Gotthelf - Märit


Direkt zum Seiteninhalt

Presseberichte

15. Gotthelf-Märit Sumiswald

Ein grossartiges Erlebnis für alle Sinne

Zum 15. Mal fand letzten Samstag in Sumiswald der Gotthelf-Märit statt. Der Mix aus altem Handwerk, nostalgischem Warenangebot und Volksmusik sorgte auch im Jubiläumsjahr für einen enormen Publikumsaufmarsch. Gastregion war Rivaz im Lavaux-Gebiet mit Winzer Pierre-Alain Chevalley.

Im Sumiswalder Dorfzentrum herrschte am vergangenen Samstag Marktbetrieb wie zu Gotthelfs Zeiten. Seit 15 Jahren führt der örtliche Verkehrsverein unter der Leitung von OK-Präsidentin Marianne Kühni den Anlass durch. Längst muss ein Grossteil der 160 benötigten Marktstände aus Huttwil und Langnau eingemietet werden und für „Neueinsteiger“ existiert eine lange Warteliste. Dies im krassen Gegensatz zu den offiziellen Jahrmärkten.


Produkte-Herstellung

Worin besteht das Erfolgsgeheimnis des Gotthelf-Märits? Marika und Greg Ley aus Australien sind zur Zeit mit dem Velo von Athen nach Südportugal unterwegs. Die beiden 39-Jährigen verbrachten das Wochenende extra bei Bekannten in Wasen. „In unserem jungen Land gibt es nichts Vergleichbares, da ist vieles nur Show und das hier ist echt authentisch. Uns fasziniert der vor Ort gezeigte Werdegang der einzelnen Produkte“, schwärmte die Tierärztin aus der Nähe von Melbourne. Derweil hantierte ihr Mann in der Equipe der Handdruckspritze von 1741 eifrig mit einem historischen Feuereimer.

Musikkapelle Kiefersfelden

Verschiedene regionale Formationen sorgten für ein abwechslungsreiches Volksmusikprogramm. Ein besonderer Ohrenschmaus war die Musikkapelle aus Kiefersfelden in Bayern. Obmann Werner Schroller ist zugleich Tourismusdirektor der Region „Kaiser-Reich“. Er rühmte den Gotthelf-Märit als tolle Veranstaltung mit einem reichhaltigen Warenangebot ohne Kitsch und Ramsch. „Der Anlass passt prima zum Dorf und seiner Umgebung. Wir freuen uns auf den Gegenbesuch der Sumiswalder Musikanten im nächsten Frühjahr“, erklärte Werner Schroller.


Waadtländer Weine

Der Winzer Pierre-Alain Chevalley aus Rivaz im Lavaux-Gebiet vertrat die Gastregion aus dem Kanton Waadt. Seine Mutter Rosemarie ist eine gebürtige Sumiswalderin. Sie freute sich in ihrer Heimat Spezialitäten wie den Chasselat-Weisswein zu präsentieren. „Wir haben hier einen grossen Kundenstamm und freuen uns über die persönliche Kontaktpflege“, sagte Rosmarie Chevalley-Burkhard mit welschem Charme.
Ebenfalls zufrieden mit dem Geschäftsgang war Elisabeth Bernhard aus Dürrenroth. Die ehemalige Bäuerin (78) war zum elften Mal dabei. Sie verkaufte Backwaren (von zehn kg Mehl), Handarbeiten, Schnitzereien und Brandmalerei. Selbst der Regenguss am Nachmittag konnte sie nicht aus der Ruhe bringen: „Jetzt muss ich meine Sachen halt trocknen lassen.“
Prämierung der schönsten Stände: In der Kategorie Handwerk siegte das Altersheim Eriswil mit Frivolité-Arbeiten. Bei den Verkaufsständen gewannen die Landfrauen Wasen.

Text: Ulrich Steiner



14. Gotthelf-Märit Sumiswald

Eine Erfolgsgeschichte mit Fortsetzung

Am Samstag, 12. Juni, fand im Sumiswalder Dorfzentrum der 14. Gotthelf-Märit statt. Heuer mit dem 1. Jungschwingertag Sumiswald und der Gastregion Hallau SH. Das authentische Warenangebot, die alten Handwerke und die volkloristischen Darbietungen sorgten einmal mehr für einen Grossaufmarsch.

Mit Fug und Recht darf behauptet werden, dass der Sumiswalder Gotthelf-Märit landesweite Bekanntheit erlangt hat. Dank einem konsequenten Marktbetrieb wie "anno dazumal" und einem attraktiven Rahmenprogramm war auch der 14. Auflage vom letzten Samstag ein grosser Erfolg beschieden. Bereits zum zweiten Mal vertrat die Weinkellerei Hans Schlatter heuer die Gastregion Hallau aus dem Schaffhauser Blauburgunderland. Am Degustationsstand wurden weisse und rote Weine aus dem sonnigen Klettgau präsentiert. Kulinarische Spezialitäten gab es im Beizli nebenan.
Im Sumiswalder Dorfzentrum präsentierten an 150 Marktständen passend gekleidete Marktkrämer ihr authentisches Warensortiment. Die Angebote werden von einer Jury geprüft und wenn nötig im nächsten Jahr ersetzt. Bereits besteht eine Warteliste von Interessenten.

Speckrösti und Schuhmacherei top

Die Prämierung der originellsten Stände gewann diesmal der Skiklub Trachselwald. Er verkaufte währschafte Speckrösti aus einer überdimensionalen Gusseisenpfanne.

In der Kategorie Handwerk/Attraktionen gewann die Schuhmacherei Kathrin Sutter aus Grosshöchstetten. Die Tradition der historischen Verkehrsmittel wahrte heuer der nationale Ford-Oldtimerclub. Er machte auf seiner zweitägigen "Gotthelffahrt" durchs Emmental mit seinen chromglänzenden Vehikeln in Sumiswald Mittagshalt.
Ein Publikumsmagnet war bestimmt auch der 1. Sumiswalder Jungschwingertag am Rande des Gotthelf-Märits. 150 Nachwuchstalente traten in sieben Kategorien an.
Festsieger wurde der 16-jährige Patrick Schenk (Wasen) vom SK Sumiswald. Er gewann den Schlussgang gegen Marc Gottofrey aus Estavayer-le-Lac im Kanton Freiburg.

Im Herbst nach Oftringen

Vom 8. bis 10. Oktober 2010 feiert der Gewerbeverein Oftringen AG sein 100-Jahr-Jubiläum mit einer grossen Gewerbeausstellung. Unter der Leitung von Präsident Ruedi Siegrist weilte eine OK-Delegation in Sumiswald um den "Gotthelf-Märit" als Gastregion einzuladen. "Das Emmental geniesst bei uns im Kanton Aargau eine ausgezeichnete Reputation als Naherholungsgebiet. Auf rund 300 Quadratmetern bieten wir Sumiswald eine überaus attraktive Werbeplattform. Wir schätzen die Zusage und sind überzeugt, dass es für beide Seiten eine gute Sache wird", erklärte Ruedi Siegrist im Beisein von Gotthelf-Märit-OK-Präsidentin Marianne Kühni und Gemeindepräsident Roland Holzer.

Text: Ulrich Steiner


13. Gotthelf-Märit Sumiswald

Urchiges Brauchtum sorgte für einen Grossaufmarsch

Seit 13 Jahren findet in Sumiswald immer am zweiten Samstag im Juni der Gotthelf-Märit statt. Altes Handwerk, urchiges Brauchtum sowie das prächtige Sommerwetter sorgten für einen Publikumsrekord. An 150 Ständen boten kostümierte Marktkrämer ihr Waren feil.

Das Sumiswalder Gotthelf-Märit-OK, unter der Leitung von Marianne Kühni, musste Marktstände von Langnau und Huttwil mieten um den Bedarf zu decken. Denn nicht weniger als 150 Krämer haben sich um einen der begehrten Standplätze beworben. Dies ist kaum verwunderlich, war doch der Nostalgieanlass auch heuer ein richtiger Publikumsmagnet. Das prächtigem Sommerwetter und das authentische Waren- und Unterhaltungsangebot sorgten für eine gute Stimmung. Die Präsentation von altem Handwerk weckte so manche Jugenderinnerung.

Gastregion Hallau
Die Weinkellerei Hans Schlatter vertrat dieses Jahr erstmals die Gastregion Hallau aus dem Schaffhauser Blauburgunderland. Am Degustationsstand wurden diverse Weinspezialitäten aus dem sonnigen Klettgau präsentiert, und im Beizli gab es die exklusive Winzerwurst. Mitinhaber Stefan Schlatter zog eine positive Premieren-Bilanz: „Wir konnten den Kontakt zur bestehenden Kundschaft pflegen und neue werben. Das Konzept des Gotthelf-Märit entspricht ganz unseren Erwartungen. Bei diesen warmen Temperaturen erfreute sich unser süffiger und erfrischender Risling-Silvaner grosser Nachfrage. Wir kommen in einem Jahr gerne wieder ins Emmental.“

Einheimischer Käse
Sehr beliebt waren die reichhaltigen Sortimente der regionalen Käsereien und die Backwaren der Landfrauen. Aber auch die Antiquitäten-Sammler kamen voll auf ihre Rechnung. So beispielsweise Peter Gnepf aus Oberrieden am Zürichsee. Er fand die gesuchte Ledertasche für den Dampflockverein. Das Datum vom Gotthelf-Märit 2010 hat er bereits in seiner Agenda notiert.
Urs Bieri vom Carunternehmen Reichlin hat den Kirchenchor Lauerz SZ chauffiert. Ihn faszinierte die Natürlichkeit am Gotthelf-“Märt.“ Seine Firma habe den Anlass ebenfalls ins Jahresprogramm aufgenommen.
Die Prämierung gab folgendes Resultat:
Kategorie Handwerk:
1: Daniela Trovanelli (Tessiner Korbflechterei)
2. Werner Heiniger (Holzbildhauer)
3. Ernst Bernhard (Papierschöpfer)
Kategorie Stände:
1. Lisbeth Geissbühler/Rosmarie Gerber (Wöschwyber),
2. Ruth Stalder (Trachtentäschli),
3. Lisette Schertenleib (Hüte)

Bild und Text: Ulrich Steiner



12. Gotthelf-Märit Sumiswald


Auch die 12. Auflage war ein Vollerfolg

Am Samstag, 14. Juni, fand im Sumiswalder Dorfzentrum der 12. Gotthelf-Märit statt. Schönes Wetter und das nostalgische Ambiente sorgten erneut für einen riesigen Publikumsaufmarsch. Der 75. Bernisch-Kantonale Nationalturntag und das Bubenschwinget waren die sportlichen Höhepunkte im Rahmenprogramm.
Pünktlich um 8.30 Uhr eröffnete die Oberaargauer Maritz-Batterie mit ihren Böllerschüssen den diesjährigen Sumiswalder Gotthelf-Märit. Der Knall aus der Artilleriekanone war jedoch derart laut, dass im benachbarten Haus gleich zwei Fensterscheiben in die Brüche gingen. Getreu dem Motto „Scherben bringen Glück“ war die 12. Auflage damit so richtig lanciert. Das kühle Morgenwetter machte allmählich der Sonne Platz, und das Publikum kam erneut in Scharen ins Dorfzentrum. An 150 Ständen hielten kostümierte Marktkrämer ihre Waren feil. Altes Handwerk wie Chacheliflicker, Korber, Sattler, Schindelmacher, Drescher usw. stiessen auf grosses Interesse und weckten so manche Jugenderinnerung.
Ideales „Weinwetter“
Bereits zum vierten Mal vertraten die Caveau-Winzer aus Ligerz die Gastregion Bielersee. Nach Auskunft von Delegationsleiter Erich Andrey waren ihre Wein- und Fischspezialitäten sehr gefragt. “Wir hatten durchwegs positive Reaktionen, und konnten wertvolle Kundenkontakte knüpfen oder pflegen. Unser Bestreben ist es, die Weine aus einem bernischen Anbaugebiet auch im Emmental bekannt zu machen“, erklärte Winzermeister Andrey. Dank idealem „Weinwetter“ ging die Rechnung heuer auch umsatzmässig auf.
Volksmusik und Schwingen
Für musikalische Unterhaltung sorgten der Jodlerklub und die Musikgesellschaft Sumiswald, das Kinder-Jodlerchörli, die Alphornbläser-Gruppe und das „Gotthelf“-Chörli. Um das Niveau hoch zu halten, wurden die Stände von einer Jury bewertet. Korber Hans Heiniger aus Eriswil gewann den 1. Preis in der Kategorie Handwerk, und Aeschbacher-Antiquitäten aus Bärau bei den Ständen. Die beiden Sieger beim Bubenschwinget auf der Kreuzmatte heissen: Philipp Roth (Biberist) Jahrgang 1995, und Patrick Schenk (Wasen) Jahrgang 1994. Den Tagessieg beim 75. Bernisch-Kantonalen Nationalturntag holte sich Matthias Siegenthaler aus Trub.
Bilder und Text: Ulrich Steiner


Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü